Albert-Schweitzer-Tierheim ohne Gitter

in Kranenburg-Mehr

 

August 2010

 

Tierheim-Team zum Pfannekuchenessen eingeladen

Das war eine tolle Überraschung für die Tierheim-Mitarbeiter, als unser netter Gassi-Geher Martin das ganze Team zum Pfannekuchenessen eingeladen hatte. Martin ist Geschäftsführer des Pfannekuchen-Restaurants „De Duivelsberg“ in Berg en Dal in Holland und bekam sogleich das OK von seinem Chef als er ihm von seiner Idee erzählte. Er wollte die fleißigen Tierheimmitarbeiter für ihren täglichen Einsatz belohnen. Alle waren begeistert und schnell war ein Termin gefunden. Wir wurden in wunderschönem Ambiente mitten im Wald mit köstlichen Pfannekuchen verwöhnt. Es war für alle ein wunderschöner Abend und wir möchten uns an dieser Stelle noch einmal von ganzem Herzen bedanken!!!

 


 

Schäferhunde kontrolliert.

Aufgrund eines Hinweises seitens einer Zollbeamtin sind wir entsprechend tätig geworden. Es handelt sich um einen Niederländer, der in unmittelbarer Grenznähe auf deutschem Staatsgebiet auf einem Bauernhof ca. 35 Schäferhunde und 10 Welpen im Alter von 6 Monaten in einer Halle hält. Die Hunde werden zum Kauf angeboten. Der Besitzer soll sie für 300 – 400 € verkaufen. Ab und zu bekämen die Hunde Futter im Wert von 150,00 € die Woche. Alles sei dunkel, die Hunde bekämen angeblich morgens und abends Auslauf.

Der Bauernhof bzw. die Halle war sehr schwer zu finden. Unsere beiden Mitarbeiter vom Tierschutzkontrolldienst betätigten sich über eine Stunde als Pfadfinder. Auf dem Hof wusste angeblich niemand Bescheid. Daraufhin fuhren wir mit dem Einsatzfahrzeug den Eingangsweg entlang und entdeckten ganz am Ende der Hallen die Schäferhunde.

Tatsächlich leben die Schäferhunde im Dunkeln. Lediglich durch zwei Türen dringt Licht in die Halle. Hier wiederum sind verschiedene Zwinger gebaut, die jedoch viel zu klein sind. Insgesamt entspricht die Haltung der Schäferhunde nicht ansatzweise den Mindestbestimmungen nach der Hundehaltungsverordnung.

Der Besitzer wurde nicht angetroffen, jedoch haben wir alle Daten, auch die niederländische Anschrift des Besitzers. Den Fall haben wir dem zuständigen Veterinäramt übergeben, welches aber auch vom Zoll informiert war. Der Amtsveterinär hat bereits Maßnahmen veranlasst. Hier die Fotos:

 


 

Katze „Minka“

hielt unseren Mitarbeiter vom Tierrettungsdienst zum Narren.

Gemeldet wurde uns von einer aufgeregten Frau, dass eine Katze seit über zwei Stunden auf einem Zaun säße und die könne wohl nicht mehr herunter springen.

Also wurden sofort die Rettungsmaßnahmen eingeleitet. Zunächst einmal musste der Ort des Geschehens in Augenschein genommen werden. Tatsächlich, die Katze saß auf einem Zaunpfahl in luftiger Höhe recht unbequem. Zu vermuten war, dass sie wohl einem Vogel nachstellen wollte und dann nicht mehr herunter kam.

Eine Leiter musste her, um der Katze zu helfen. Das dauerte etwa eine halbe Stunde. Der Katze dauerte das aber offenbar zu lange, denn beim Eintreffen mit der Leiter war sie weg. Die Nachbarin hatte gesehen, wie sie schließlich herunter gesprungen war. Wie schön.

 

 


 

Rettungsaktion einmal anders.

Von unserem Partnertierheim Albacete, von dem wir in den nächsten Tagen eine größere Anzahl von Hunden erhalten, erreichte uns eine ungewöhnliche Rettungsaktion einer Galgo-Hündin.

Gegenüber dem Tierheim Albacete befindet sich ein altes, unbenutztes Bahnhofsgebäude. Hoch oben auf dem Dach wurde die Hündin, die vor dem Tierheim ausgesetzt wurde, gesichtet.

Trotz der Baufälligkeit des alten baufälligen Gebäudes begab sich eine Mitarbeiterin auf das Dach, um die Hündin hoch oben anzuleinen und über ein Dachfenster in dass Gebäudeinnere zu führen.

Jetzt befindet sich die Akrobatin in der Obhut des Tierheims und erhielt den Namen „Teja“.

Hier die Fotos in der Reihenfolge der Rettungsaktion: